Ernährung und Unterhaltung

Im ersten Halbjahr 2019 hat Xaveri, unser Partnerverein, wieder für Unterhaltung der alten Menschen gesorgt. Die jungen Freiwilligen besuchen regelmäßig das Hospiz und organisieren Theater, Tänze und Gesang.

Auch kümmert sich Xaveri um den Einkauf von Lebensmitteln für die Bereicherung der hospiz-eigenen Küche.

Mit den 2018 überwiesenen Mitteln konnten wieder einige der Metallbetten der Heimbewohner repariert werden. Auch wurden damit Medikamente, Arztkosten sowie laufende Kosten wie Lebensmittel, Müllabfuhr, Feuerholz und Strom bezahlt.


Post aus Burundi

Am 16. Mai 2018 schrieb uns Soeur Colette einen wunderschönen Dankesbrief, den wir Euch nicht vorenthalten möchten.

 

Sie sendet uns einen Finanzbericht über die Verwendung der letzt erhaltenen Spende (Medikamente, Nahrungsmittel, Arztkosten, Müllabfuhr, Feuerholz, aber auch Bestattungen...) und berichtet über ihren Gesundheitszustand.#

Das Bananenbier des Hospizes ist -jetzt im neuen Ausschank- die einzige Einkommensquelle. 

Danke für Eure Unterstützung im Jahr 2017, hier den kleinen Anbau zu ermöglichen!

 

 

 

 


Bananenbier bedeutet Autonomie

Mit einer großen Aktion im Hohenlohekreis (Open Air 2017) konnte der Verein African Lives aus Öhringen mit 18 Helfern Ende Juli 2017 genug Spendengelder für den Bau eines Nebengebäudes im Pflegeheim und Hospiz im afrikanischen Burundi sammeln. Um Einkünfte für die Einrichtung zu generieren soll hier der lokale Verkauf von Bananenbier -auch ein kleiner "Tante-Emma-Laden"- stattfinden, eine wichtige Einkommensquelle für das Hospiz. Nach dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" versucht der Verein das Hospiz ein Stück in die finanzielle Selbstständigkeit zu begleiten. 

 

Anders als die bisherige Theke an der Straße bietet sie einen auch vom Regen geschützten Innenraum für Kunden im Gelände des Pflegeheimes und lädt so zum Verweilen ein. 

Bananenbier ist in Burundi für Hochzeiten und sonstige feierliche Anlässe sehr beliebt. Nur wenige beherrschen die Braukunst - die religiösen Schwester sind hierfür bekannt, so wie damals in Deutschland das Bier von den Mönchen gebraut wurde. Der Verkauf dieses leckeren, weinähnliches, saures Getränk ist eine wichtige Einkommensquelle für Schwester Colette. Damit finanziert sie einen wichtigen Teil der laufenden Kosten des Hospizes: Strom und Wasser.  Für uns als Verein ist diese große Investition, die wir seit ein paar Jahren planen, ein grandioser Schritt Richtung finanzielle Autonomie des Hospizes.
Weitere Fotos in unserer Galerie unter 2017 und weitere Info unter "Der Verein".

Monique und Monica

Monique lebt im Hospiz seit 1994: sie war die erste Person, die Soeur Colette in ihrem neuen Pflegeheim aufgenommen hat.

 

Sie hat sich mehrmals gewünscht, ein Foto von den zwei "Moniques", ihr selbst und Monica (1. Vorsitzende des Vereines), zu haben.

 

Nun wurde ihr endlich diesen Wunsch erfüllt.

 

Wir kennen uns seit einigen Jahren. Monique ist eine liegendkranke Frau im Pflegeheim. Monica bin ich, ich lebe in Deutschland und unterstütze das Hospiz. Neulich sagte sie zu mir: "Monica, es ist an der Zeit, dass Du einen netten Mann findest und heiratest... und hübsche Kinder hast".

Als ich ihr sagte, das habe ich bereits, und ihr ein Photo von meinem Mann zeigte, sagte sie: "oh, können wir uns nicht deinen Weißen teilen? letztendlich heiße ich ja auch Monique..."   : D

 


Pater Buyel besucht unser Hospiz

...am 11. April 2017, und sendet uns diese Videos und Fotos. Er hat auch für den Verein ein paar Krücken übergeben. Diese fanden sofort einen Abnehmer  : ))

 



Was für einen Blick

Die Kinder der Gemeinde Ngagara Paroisse Saint Joseph sind noch vor Coronazeiten zu Besuch im Hospiz. Diese alte Dame freut sich unheimlich, dass die Kinder kommen. So wie die anderen Bewohnern auch.Weitere Bilder, die für sich sprechen, findet ihr hier. Ein Riesen Dankeschön an unser Partnerverein Xaveri in Bujumbura für die wundervolle Arbeit vor Ort : )


Feier und Messe im Hospiz

Am 28. Mai eines jeden Jahres feiert das Hospiz ihre Namensgeberin: die Heilige Sainte Elisabeth. Oft fehlen Mittel und Menschen, die zu Besuch kommen und mitmachen.

Xaveri und ihre Mitglieder haben dieses Jahr was eine tolle Feier und eine Messe veranstaltet: alle zogen sich schick an und machten mit, jung und alt, Bewohner und Besucher.

Es wurde gesunden, gebetet, und dann gegessen und gefeiert.

 

Weitere Fotos findet ihr hier.

 

Danke, Xaveri, für diesen tollen Tag für die Hospizbewohner!

 


Teilen sie unsere Sache!

 

 

 

 

               

"Armut ist wie ein Löwe. Kämpfst du nicht, wirst du gefressen"

 

(Afrikanisches Sprichwort)